Mit Menschen für Menschen

Leitbild

Woran wir uns orientieren – darauf können Sie sich verlassen

Die Arbeit des IpD versteht sich als systemische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Unser Gesamtleitbild setzt sich aus folgenden Grundsteinen zusammen.

IpD
Grundlagen

Wertschätzung

Bedingungslose Wertschätzung der Individualität eines jeden Menschen und seiner Bemühungen, sein Leben zu organisieren, leitet unser Denken, Fühlen und Handeln.

Selbstwertgefühl

Nur ein starkes Selbstwertgefühl befähigt Menschen Resilienzen zu bilden, welche die Grundvoraussetzung sind, eigene, funktionale Lebensstrategien zu entwickeln und anzuwenden. Ein starkes Selbstwertgefühl ermöglicht Toleranz und Akzeptanz vor den individuellen Wachstumsprozessen anderer Menschen.

Ressourcenorientierung

Wir sehen die Familien als Fachkräfte ihrer Belange an, die die Lösungen für ihre momentan als Krise erlebte Lebenssituation schon in sich tragen. Unsere Aufgabe ist es, sie bei der Findung ihrer Lösungswege zu begleiten und zu unterstützen. Wichtig ist uns dabei, dass die Familien ihren Weg hin zu einer positiven Lebensperspektive finden.
Unserer Arbeit orientiert sich an den Möglichkeiten der Familien. Dabei gilt es, die Familien zu fordern aber sie nicht zu überfordern.

Systemische Fragestellung

Wir sehen das „verhaltensoriginelle” Kind oder den Jugendlichen, aufgrund dessen eine Familie Hilfe zur Erziehung in Anspruch nimmt, als Symptomträger und nicht als jemanden der „repariert” werden muss an.

Vielmehr geht es darum zu klären:

  • Welchen Sinn macht das als negativ erlebte Verhalten?
  • Welche Funktion erfüllt es für den Erhalt des ganzen Familiensystems?
  • Wer hat was davon?
  • Was muss sich im familiären Kontext entwickeln, damit das Kind/der Jugendliche sich verändern kann?
  • Wie kann die Präsenz der Eltern im Rahmen einer gewaltfreien Beziehungsdynamik wieder entwickelt werden?

Systemischer Blickwinkel

Im Fokus systemischen Arbeitens stehen neben dem System Kernfamilie auch immer die beteiligten Subsysteme, die auf das Familiensystem direkt oder indirekt Einfluss ausüben.

Deshalb ist die Vernetzung und Kooperation mit allen beteiligten Hilfesystemen und sozialen Subsystemen, wie Schulen, Peergroups, Jugendämtern, Ärzten, Therapeuten, Pflegefamilien, Herkunftsfamilien u.ä., Voraussetzung für eine Initiierung dauerhafter Lösungen.

Prozessorientierung/Lösungsorientierung

Wir gestalten unsere Arbeit prozessorientiert. Dabei haben wir immer eine möglichst schnelle und nachhaltige Entfaltung der familieneigenen Lösungen im Blick.

Systemischer Ansatz im Rahmen von Kindeswohlgefährdung und Zwangskontext

Die Arbeit mit Familien, die im Rahmen eines Zwangskontextes mit uns zusammenarbeiten müssen und bei denen gegebenenfalls ein klarer Kontrollauftrag gem. § 8a, SGB VIII besteht, basiert auf der oben genannten, wertschätzenden und systemischen Grundhaltung.

Im Fall von fortgesetzter Kindeswohlgefährdung werden notwendige direktive Interventionen und Maßnahmen konsequent eingeleitet und durchgeführt. Hierbei hat das Wohl des Kindes immer Priorität.