Mit Menschen für Menschen

Aufgaben

Positive und verständnisvolle Vorbilder sind gefragt

Die Aufgaben der „Erziehungsstellen“ gehen weit über die reine „Versorgung“ des Pflegekindes hinaus. Die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen sollten in der „Erziehungsstellenfamilie“ sowie im nahen Umfeld (soziales Netzwerk) einen stabilen Lebenskontext vorfinden. Nur so ist ein behütetes und auf eine gedeihliche Entwicklung ausgerichtetes Aufwachsen möglich.

Neben dem bildenden Bereich (Kindergarten, Schule und Ausbildung) ist vor allem Ihre Mithilfe bei den Entwicklungsanforderungen im psychologischen Bereich, wie zum Beispiel der emotionalen Entwicklung, Identität- und Selbstfindung, unerlässlich.

Die Unterbringung eines Pflegekindes dauert in der Regel bis zur Verselbstständigung oder bis zum Übergang in eine andere Hilfeform, wenn diese angezeigt ist.

Eine Rückführung in die Ursprungsfamilie ist grundsätzlich möglich. Für das Kind ist es wichtig, auch zu den Herkunftseltern Kontakt zu halten oder aufzubauen. Weitere Herkunftsfamilienmitglieder oder leibliche Geschwister, die möglicherweise in anderen Pflegefamilien untergebracht sind, werden dabei nicht außer Acht gelassen.