Mit Menschen für Menschen

Erziehungsstellen gem. §33, Satz 2

Welche Aufgaben Sie im Erziehungsstellen-Alltag erwarten?

Der pädagogische Alltag in einer Erziehungsstelle ist sehr vielfältig. Die erzieherische Arbeit  und das tägliche Zusammenleben muss individuell gestaltet und angepasst werden und beinhaltet

  • 24 h Betreuungsleistung und Sicherstellung der Aufsichtspflicht
  • Erziehungsarbeit und Förderung des Kindes in allen Bereichen (spezielle Förderung bei Entwicklungsdefiziten, Förderung von Begabungen/ Neigungen, schulische Förderung, Förderung im sozialen Bereich)
    • Reflexion von Erziehungs- und Entwicklungsprozessen
    • Bei Bedarf veranlassen von Entwicklungs- und Gesundheitsdiagnostik in Zusammenarbeit mit Fachstellen
  • Herstellung von Erfahrungsfeldern zum Einüben sozialer Fertigkeiten und Verhaltensweisen im familiären und äußeren Bezugsrahmen
    • D.h. die Integration des aufgenommenen Kindes in das familiäre Leben (das Kind lebt in der Erziehungsstelle und nimmt daher an allen Lebensbereichen der Familie teil, d.h. neben den Alltagssituationen auch an Verwandtenbesuchen, Festtagen, Ausflügen, Urlauben etc.)
    • D.h. Unterstützung des aufgenommenen Kindes bei der Integration in Kita, Schule und  im weiteren sozialen Umfeld ( Freizeitaktivitäten, Vereine, Musikschule etc.)
  • Angebot einer vertrauensvollen, tragfähigen Beziehung
  • Ausgleich emotionaler Defizite
  • die Strukturierung des Tages- und Wochenablaufes, mit verlässlichen Zeiten und Ritualen (z.B. Gestaltung des Zeit- und Ordnungsrahmens, gemeinsame Mahlzeiten, Aktivitäten, Einschlafrituale etc.)
  • Gesundheits-, Hygiene- und Sexualerziehung
  • Weitreichende Kooperation mit allen am Hilfeprozess beteiligten Personen
  • Bewältigen von schwierigen Situationen/ Krisensituationen
  • Vorbereitung der Hilfeplangespräche durch schriftliche Berichterstellung und Erziehungsplanung in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Fachberater
  • Eine Auseinandersetzung mit und wertschätzende Haltung zur Herkunftsbiografie des Kindes
  • Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie des Kindes, d.h. neben der wertschätzenden Haltung auch bei Bedarf  die Begleitung sowie Vor- und Nachbereitung von Besuchskontakten in Kooperation mit der päd. Fachberatung, Information bzw. passende Einbeziehung der Herkunftsfamilie im Hinblick auf die Erziehungsarbeit und auf Entwicklungsprozesse
    • Konkurrenz und Loyalitätskonflikte zwischen Erziehungsstelle und Herkunftsfamilie für das Kind so gering wie möglich halten
  • Verbindlichkeit und Transparenz in Absprachen und Zusammenarbeit
  • Unterstützung in der Entwicklung der Lebensperspektive    

Sie interessieren sich dafür, als Erziehungsstelle für den IpD tätig zu werden? Dann informieren Sie sich auf den weiteren Seiten gerne weiter und nehmen Sie Kontakt auf.